Samstag, 23. Oktober 2010

... come with your heart in your hands!

Ist das eigentlich traurig Samstagabend alleine zuhause zu sitzen? Nun... dazu sollte zunächst die Vorgeschichte betrachtet werden.

Es ist Freitag und ich habe den festen Willen, den für studentische Verhältnisse ungewöhnlich unilastigen Tag des Abends zu großen Teilen wieder zu verfeiern. "Lasst uns also den Abend verfeiern, Mädels", denke ich und verkünde dies meinen geliebten Partymiezen. Doch - wie könnte es auch anders sein - so einfach ist die Abendplanung nie! Niemals! Ich will Euch, meinen lieben Lesern, das anhand eines kleinen Gedichtes verdeutlichen...

Acht gewünschte Mitstreiterinnen wurden angeschrieben
doch eine fuhr in die Heimat weg, da warens nur noch sieben!
Sieben gewünschte Mitstreiterinnen sind mir auch noch recht,
die Wohngenossin wollte nur noch ins Bett, da warens gerad noch sechs!
Sechs gewünschte Mitstreiterinnen blieben also noch mir,
doch zwei von ihnen tanzen nie, da warens nur noch vier!
Vier gewünschte Mitstreiterinnen fand ich auch einwandfrei,
aber dann kam plötzlich Kopfschmerz auf, so warens nur noch drei!
Drei gewünschte Mitstreiterinnen sind allzeit bereit,
eine muss noch ins Kino, das Plauderstündchen halten wir zu zweit!
Zwei partylaunige Mädchen sind reif für die Feierei,
der Film ist auch endlich aus, jetzt sind wir wieder drei!

Nun denn, der Abend war bereits fortgeschritten und so auch unser Tanzwillen, drum begaben wir uns in den nächstgelegenen Tanz-...äh...Club! Und: "wir waren in keinem "club" so wie du denkst, sondern in einem alternativen...club". :D

 

Lange Rede (aber wie immer bei mir natürlich viel viel Sinn), kurze Zusammenfassung: Die Nacht ward zum Morgen und Vorurteile des flotten Dreiers bezüglich Elektro-Partys lösten sich im Nebel des Dancefloors restlos auf!

Einige neue Erkenntnisse:
  • Männer halten ihr Bier auf der Tanzfläche stets, als würden sie es sogleich an ihrer Brust säugen wollen.
  • Pfandmarken sind böse. Besonders wenn sie aus einem kleinen Papierstück bestehen, welches auch noch den Wert von einem Euro hat! Ich meine, ein ganzer Euro - und dann tendentiell verpeilte Barbesucher. Das kann schonmal den einen oder anderen Hassanfall erzeugen. Natürlich nicht bei mir, hassen bringt ja nüscht. Aber sag das mal DER Barkeeperin... ;)
Für mehr Erkenntnisse hats nicht gereicht, ich musste feiern.

So. Dies war nun ein weiterer Party-Post und damit in diesem Blog kein falscher Eindruck entsteht, mach ich mir jetzt mal Gedanken über ein tiefsinniges Thema, das Euch demnächst in tiefster Ehrfurcht erstarren lassen wird. Harrharr! Dafür setz ich dann sogar meine Brille auf... die Intelligenzbrille, yeah.
Nun, da dies aber ein Party-Beitrag ist: Was folgt nach der Party? Genau. Chillen. Und so ist ein Samstagabend zuhause niemals traurig, sondern einfach nur erholsam!

Kuss von mir!
Eure Bea

Kommentare:

roman hat gesagt…

die wilhelmine busch der deutschen blogosphäre hat erstmalig zugeschlagen.. sehr schön! eine tanzwütige autorin mit einer ordentliche portion humor und nem sektchen, und schon entspringt eine geschichte, in der man sich förmlich wiedererkennt (besonders heute, wo auch mir ein durchfeierter freitag einen durchaus entspannten strich durch die samstägliche abendpartyplanung gemacht hat).. ich sag ja immer: wer viel feiert muss auch mal chillen können.

Bea hat gesagt…

hast du dich als bierflaschensäugender mann erkannt? ;)

roman hat gesagt…

wenn du wüsstest, was ich gestern alles auf der tanzfläche gesäugt habe....

Bea hat gesagt…

was denn, was denn, was denn?

Anonym hat gesagt…

Ihr macht das ganz falsch:
Donnerstag schon ordentlich feiern! Dann kann man Freitag chillen und Samstag wieder los ;) Da haben die Spanier doch mal was intelligentes entdeckt!

Brusttrink, Halm hat gesagt…

[ ] Jambus
[ ] Trochäus
[x] Überhopt ge Versmoß

Bea hat gesagt…

halm, guter einwurf! ein anlass mal wieder in den deutsch-leistungskurs-kenntnissen zu kramen...